Die Zuweisung des Aktes ist in jedem Verfahrensstadium möglich, sollte jedoch nicht vor der ersten mündlichen Verhandlung stattfinden.

Die Zustimmung der Parteien ist unbedingt erforderlich. Dazu wird den Parteien bzw deren Vertretern ein Einwilligungsformular samt Information über das Einigungsverfahren zugestellt oder mitgegeben.

Nach Rücklangen des von allen beteiligten Personen unterfertigten Einwilligungsformulars weist das Entscheidungsorgan dem Einigungsrichter das Verfahren zu, indem er die Einwilligungserklärung übermittelt. Die Übersendung des Aktes ist nicht erforderlich.

Im Falle einer fehlenden Kapazität beim Einigungsrichter wird dieser mit den Parteien Kontakt aufnehmen, um abzuklären, ob eine spätere Durchführung des Verfahrens akzeptiert wird.